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Pressemitteilung
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Bochum, 24.01.2008
Nr. 26  
  
„Bunter“ Chemieunterricht und Einblick in den Nanokosmos
Weiterbildung für Chemielehrer an der RUB
Eine Brücke zwischen Schule und aktueller Forschung
  

Mit Einblicken in den Nanokosmos, dem Thema „Farbe und Farbigkeit“ sowie einer Exkursion in die industrielle Produktion schlägt die Fakultät für Chemie und Biochemie der RUB eine Brücke zwischen Schule und Forschung. Chemielehrerinnen und -lehrern bietet die Fakultät im Februar und März drei Fortbildungsveranstaltungen an, die auf die Lehrpläne der Sekundarstufe I und II abgestimmt sind und die einen hohen Bezug zur aktuellen universitären Forschung haben. Damit auch der praktische Teil nicht zu kurz kommt, können die Teilnehmer im Alfried Krupp-Schülerlabor der RUB experimentieren. Die Weiterbildung ist Teil des Programms der Akademie der Ruhr-Universität für Externe. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

Programm und Anmeldung
Das ausführliche Programm und weitere Informationen zur Anmeldung stehen im Internet unter
http://www.akademie.rub.de

Mikroskopie mit Schuppen und Molekülen
Im Seminar „Einblick in den Nanokosmos“ nehmen die Teilnehmer die Welt unterhalb von 100 Nanometern genau unter die Lupe. Sie lernen die Techniken der Rastertunnelmikroskopie und Rasterkraftmikroskopie kennen. In praktischen Übungen bilden sie einzelne Moleküle ab und vermessen die Schuppenhöhe eines menschlichen Haares. Der Kurs findet am 11. und 12. Februar statt, Anmeldeschluss ist der 1.2.

Didaktik-Tipps und Quantendots
Unter dem Titel „Chemieunterricht ist bunt“ geht es am 28. März im Alfried Krupp-Schülerlabor um Farbe und Farbigkeit. Die Kursleiter geben konkrete Anregungen für die Umsetzung des Themas im Unterricht und berichten über eine neue Klasse farbiger Verbindungen – die „Quantendots“. Diese nur wenige Nanometer kleinen Partikel, deren Farbigkeit von der Größe abhängt, eröffnen interessante Möglichkeiten zum Beispiel in den Biowissenschaften. Interessierte Lehrer können sich noch bis zum 29.2. für diese Weiterbildung anmelden.

Wie anorganische Pigmente entstehen
Bei einer Exkursion in den Chemiepark Uerdingen erfahren die Chemielehrer alles über die industrielle Produktion anorganischer Pigmente. Titandioxid und Eisenoxid gehören zu den wichtigsten Produkten der Branche. Titandioxid ist als so genanntes Weißpigment allgegenwärtig, wird aber auch bei der Herstellung von Katalysatoren eingesetzt. Bei den Eisendioxidpigmenten stehen – neben verschiedenen Farbtönen des Produkts – die magnetischen Eigenschaften im Vordergrund. Die Exkursion zu den Unternehmen Tronox und LanXess mit wissenschaftlicher Begleitung findet am 17. März statt. Anmeldeschluss für diese Weiterbildung ist ebenfalls der 29.2.

 
Weitere Informationen  
Akademie der Ruhr-Universität Bochum, Tel. 0234/32-26735
info@akademie.rub.de
 
Pressestelle RUB - Universitätsstr. 150 - 44780 Bochum
Telefon: 0234/32-22830 - Fax: 0234/32-14136
E-Mail: pressestelle@presse.ruhr-uni-bochum.de - Leiter: Dr. Josef König
 
 
 
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Letzte Änderung: 24.01.2008 14:07 | Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik